Lions Club Freiberg

Der amerikanische Geschäftsmann Melvin Jones stellte 1917 Gleichgesinnten die Frage: „ Was wäre, wenn Menschen freiwillig ihre Fähigkeiten zum Wohle ihrer Kommunen einsetzen würden?“

Die Antwort darauf ist heute eine Organisation von weltweit 45 000 Clubs mit mehr als 1,5 Millionen Mitgliedern. Unter dem Motto „We serve – Wir dienen“ wollten sich die Lions, wie sie sich nannten, weltweit für die Unterstützung Not leidender Menschen einsetzen. Damit ist Lions die vielleicht größte Hilfsorganisation der Welt.

Auch in Freiberg fanden diese Gedanken nach der friedlichen Revolution eine interessierte Aufnahme. Begleitet von erfahrenen Lions aus der Partnerstadt Darmstadt fanden sich am 12. August 1994 vierundzwanzig Gründer auf der Diele des Freiberger Rathauses zusammen und unterzeichneten die sogenannte Charterurkunde.

Die heute 45 Mitglieder (Stand Oktober 2018) stammen aus vielen Berufen der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung, denn die aktive und erfolgreiche Berufstätigkeit ist Voraussetzung für eine Aufnahme in den Club.

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder, um über wichtige Hilfsprojekte für die Menschen unserer Stadt, für unsere Region oder internationale Hilfsprojekte zu diskutieren und, natürlich um zu helfen!

Der „Gerberbrunnen“ auf dem Untermarkt ist ein Projekt des Lions Clubs Freiberg. Ein Kühlfahrzeug für die Freiberger Tafel konnte mitfinanziert werden. Umfangreiche Spenden erhielten die Flutopfer des Jahres 2002, Bedürftige wurden bei der Renovierung ihrer Wohnungen unterstützt, ein Krankenhaus in Afrika erhielt Hilfe.

Im abgelaufenen Lionsjahr konnten annähernd 15.000 Euro an Spenden abgeführt werden. Diese Spenden erhielten beispielsweise Kinder aus sozial schwachen Familien, um ihnen einen Ferienurlaub an der Ostsee zu ermöglichen, des weiteren die Förderschule „Albert Schweitzer“ für den Kauf einer Veeh-Harfe.

Allein 5.000 Euro spendete der Lions Club Freiberg für den Wiederaufbau des Kinderspielplatzes „Albertpark“.

2014 sammelten wir Gelder um sie direkt „Flut-Betroffenen“ aus unserer Region zukommen zu lassen. 2015 und 2016 flossen Erlöse den Erdbebenopfern Nepals zu Gute. Diese Gelder stellten wir der Schülerfirma „Nemaste“ des Schollgymnasiums Freiberg zur Verfügung.

Ende 2016 spendeten wir 7.500 Euro für den Aufbau einer Behindertenbegegnungsstätte der Diakonie Freiberg. Im Frühjahr diesen Jahres erhielten 22 Schulanfänger aus sozial schwachen Familien in Freiberg und Umgebung jeweils ein neues Schulranzenset im Wert von je 250 Euro.

Unterstützen Sie uns dabei und helfen Sie mit!